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In der Innenstadt gibt es eine neue Kampfzone

Fussgänger haben in der Begegnungszone bald Vortritt – Velofahrer müssen Respekt beweisen. Am Marktplatz auf der Höhe des Globus verlieren diese das Vortrittrecht.

Müssen sich bremsen: Velofahrer verlieren am Marktplatz den Vortritt.
Müssen sich bremsen: Velofahrer verlieren am Marktplatz den Vortritt.
Keystone

Velofahrer sind die neuen Gesetzlosen unserer Zeit. Bei Rot rechts abbiegen, bei einer Kolonne aufs ­Trottoir ausweichen, dem Fussgänger beim Fussgängerstreifen den Vortritt abschneiden, das allgemeine Fahrverbot missachten, aufs Blech der Autos hauen oder ihnen den Stinkefinger zeigen: Dies sind nur ein paar Beispiele, wie sich Velofahrer auf ihren wendigen Zweirädern verhalten, um sich im Kampf ums Fortkommen in der Stadt einen Vorteil zu schaffen. Mit der Einführung des Verkehrskonzepts ab 5. Januar droht nun in der Innenstadt und auf dem Marktplatz ein neuer Konfliktherd. Velo fahren vorbei am Rathaus wird dann neu in beiden Richtungen erlaubt sein. Jene Pedaleure, die durch die Eisengasse hindurch auf den Marktplatz fahren, verlieren ab Höhe Globus aber das Vortrittsrecht. Dort beginnt neu beschildert die Begegnungszone mit Tempo 20 und Vortritt der Fussgänger. Schnelle Velofahrer und Elektro-Biker müssen das Tempo drosseln, um mögliche Kollisionen und Hals- und Beinbrüche bei Fussgängern zu vermeiden.

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