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Im Unispital steht ein Ebola-Zimmer bereit

Das Risiko einer Ausbreitung der Ebola-Seuche in Europa steigt. Das Universitätsspital Basel rüstet sich für den Notfall. Das Virus vermochte trotz des hohen Hygiene- und Technikstandards in Europa Fuss zu fassen.

Luftdicht verpackt: Zu Übungszwecken zieht ein Mitarbeiter des Unispitals Basel einen Ebola-Schutzanzug an.
Luftdicht verpackt: Zu Übungszwecken zieht ein Mitarbeiter des Unispitals Basel einen Ebola-Schutzanzug an.
Pino Covino

Zwei Tests hatten alle Experten-Erklärungen relativiert, die eine Ebola-Ansteckung innerhalb von Europa für wenig wahrscheinlich hielten. Nachdem eine Madrider Krankenschwester sich am 30. September mit hohem Fieber krankgemeldet hatte, wurde sie im Krankenhaus Alcorcón ausserhalb von Madrid unter Quarantäne gestellt. Grund: Die Frau hatte sich mit dem tödlichen Virus angesteckt. Die Tests lieferten die endgültige Gewissheit. Als Krankenschwester habe sie in Spanien einen an Ebola erkrankten Priester betreut, sagte Ana Mato, die Gesundheitsministerin von Spanien. Der Geistliche ist inzwischen verstorben.

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