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Im Schutz der Galgenhügel-Promenade

Unser Stadtjäger war wieder unterwegs. Dieses Mal fand er einen Unort, grau und trostlos. Über fünf Jahrhunderte, bis 1822, stand dort sogar ein Galgen.

Seit 1977 ragt die Stele von Ludwig Stocker aus einem flachen, ­vieleckigen Brunnenbecken empor.

Seit 1977 ragt die Stele von Ludwig Stocker aus einem flachen, ­vieleckigen Brunnenbecken empor.

(Bild: Dominik Heitz)

Dominik Heitz

Ein paar Schüler sitzen auf der grünen, dreieckigen Terrasse links vor der Gellertbrücke. Eigentlich würde niemand geschenkt dort unter den drei Bäumen einen Ruhehalt einlegen. Denn die eine Seite dieses Dreiecks geht direkt zur Gellertstrasse, die andere schaut über die Autobahn und die Bahngleise und die dritte zu hohem Gebüsch und Bäumen, hinter denen sich Firmengebäude verstecken. Es ist ein Unort – im wahrsten Sinn des Wortes: Denn über fünf Jahrhunderte lang stand dort ein Galgen. Im Frühjahr 1822 wurde er abgerissen.

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