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Im Schatten des Riegels

Die Herbstmesse muss sich zusammendrängen auf einem Platz im Schatten des Messeneubaus. So hat die Herbstmesse auf diesem Platz keine Zukunft. Ein Kommentar.

Auch während der Herbstmesse, wird am Neubau der Messe fast ununterbrochen gebaut. Stimmungsvoll ist anders.
Auch während der Herbstmesse, wird am Neubau der Messe fast ununterbrochen gebaut. Stimmungsvoll ist anders.
Henry Muchenberger

In Basel gibt es die «Messe Basel» und «d Mäss». Was gleich heisst, ist immer weniger das Gleiche. Einst passten die beiden Messen hervorragend zueinander. Aber während sich die «Mustermesse» zur «Messe Basel» mauserte, blieb «d Mäss», was sie immer war.

Die Messe genügte seit vielen Jahren ihren eigenen Ansprüchen nicht mehr: zu wenig Platz, zu enge Zufahrten – und Bauten, die nicht mehr zu modernen Fachmessen wie der Baselworld passten. Nach und nach wurde in die Anlage eingegriffen; niemals ging das ohne den Protest ab. Das «Le Plaza» wurde gebaut, das Parkhaus. Es entstanden zwei weitere Mäss-Plätze auf dem Münsterplatz und auf dem Kasernenareal, letzterer gegen den berechtigten Widerstand der Interessengemeinschaft Kasernenareal, die eine Beschädigung der grossen ­Wiese befürchtete.

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