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Im Land der Begegnungszonen

Im VIP-Bereich des Allianz Cinemas auf dem Münsterplatz amüsierte sich die lokale Prominenz. Gesehen wurde auch ein Hund, nicht aber Tanja Soland.

Filmreif. «Glanz und Gloria» interviewt Hans Peter (Hampe) Wessels und Frau.
Filmreif. «Glanz und Gloria» interviewt Hans Peter (Hampe) Wessels und Frau.
Jérôme Depierre

Irgendwann lief ein kleiner Hund, ich glaube ein Chihuahua, durch den VIP-Bereich des Allianz Cinemas auf dem Münsterplatz, und irgendwer sagte: «Tanja Soland ist wahrscheinlich doch da.» Frau Soland, für alle, die in den Ferien waren, ist die neue Hundemutter Basels und voll engagiert, will eine Begegnungszone für Hunde auf dem Münsterplatz. Damit wieder jenes Leben in die City kommt, das ihre ­Parteikollegen in Führungspositionen erfolgreich aus der Stadt verdrängt haben. Als sie das forderte, war das Gekläfze in der Stadt natürlich gross, das Geheule auch. Einer wollte Frau Soland einen Kalender schicken, damit sie, wenn Sie vielleicht eine Pferdebegegnungszone initiieren möchte, weiss, wann der 1. April ist. Jedenfalls ist Frau Soland seither und wohl ein wenig knurrend offiziell in den Ferien, aber das ist nur ein anderes Wort für untergetaucht, wenn Sie mich fragen. Und nein, das Gerücht, sie sei auf Mallorca und befreie einen Hund nach dem andern aus Heimen und schicke sie nach Basel, damit wirklich Leben in die Stadt kommt und ihr politischer Vorstoss eine tierische Basis hat, stimmt nicht. Lukas Engelberger sagte, ­zwischen zwei Minihamburgern, mit denen er sich an diesem Abend ernährte, irgendwas von «auf den Hund gekommen».

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