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Im Grunde gehts nur um ihren Egoismus

Der Basler Steuerzahler hat schon genug für Freiraumaktivisten berappen müssen. Die Kosten für die illegale Party auf dem nt/Areal belaufen sich auf rund 30'000 Franken.

Mischa Hauswirth
Die illegale Party auf dem nt/Areal hinterlässt grosse Katerstimmung.
Die illegale Party auf dem nt/Areal hinterlässt grosse Katerstimmung.
Roland Schmid

«Wir tun, was wir wollen.» Das sagte am Samstag die mit Perücke und Pappnase verkleidete Frau, welche die unbewilligte Demonstration der Freiraumaktivisten anführte. Zuvor hatten sie und rund 100 Leute eine Protestaktion von der Mülhauserstrasse über die Johanniterbrücke ins Kleinbasel und über die Dreirosenbrücke zum Voltaplatz veranstaltet. Eine weitere Aussage der Freiraumaktivisten lautet: «Wir nehmen uns, was man uns nicht gibt, weil es uns nach unserer Meinung zusteht.» Wenn meine Kinder was wollen, das den Eltern, dem Nachbarskind, der Schule oder dem Grosi gehört, so wird vorher gefragt. Einfach nehmen geht gar nicht. Als ich kürzlich meinen Sprössling für die Mithilfe bei einer Heimarbeit gewinnen wollte, sagte er: Nein. Es gelang mir nicht, ihn umzustimmen. Hätte ich ihn einfach nehmen, sprich zwingen sollen? Etliche Gruppierungen kennen das Problem, dass sie nicht jene Förderung vom Staat erhalten, die sie sich wünschen. Trotzdem gibt es keine Besetzungen, keine Demos und keine unbewilligten Partys. «Wir tun, was wir wollen» ist keine Basis für eine sachliche Diskussion, sondern pubertär und trotzköpfig. Wer etwas fordert, muss im Verhandlungszimmer Überzeugungsarbeit leisten.

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