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«Ich bin nicht der Quotenmigrant»

Mustafa Atici (SP) will im Nationalrat die Bildungschancen verbessern und KMU stärken. Das macht ihn auch für die Bürgerlichen sympathisch.

Seit 1992 in Basel, damals als Student, heute als Unternehmer: «Meine Offenheit, das ist etwas, das noch typisch türkisch an mir ist.»
Seit 1992 in Basel, damals als Student, heute als Unternehmer: «Meine Offenheit, das ist etwas, das noch typisch türkisch an mir ist.»
Nicole Pont

Dass Mustafa Atici mitbestimmen will, war schon früh klar. Bereits in der Primarschule im türkischen Elbistan nahm er gerne die Zügel in die Hand. «Wir hatten eine Folkloregruppe. Mir war gleich klar, dass ich die Gruppe leiten wollte, nicht nur mitmachen», sagt er schmunzelnd. Später studierte Atici, der mit acht Geschwistern als Sohn einer Händlerfamilie aufgewachsen ist, in Istanbul Industrie-Ingenieurwesen. Es folgten Praktika in Istanbul, doch das reichte dem jungen Mann nicht. Es zog ihn ins Ausland, in die Schweiz. An der Universität Basel hängte er ein Studium in Ökonomie sowie einen Master in European Studies an.

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