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Hoffentlich gibt es harte Urteile

18 Chaoten, die im Juni 2016 an Saubannerzug teilnahmen, wird der Prozess gemacht.

Christian Keller
Bild der Verwüstung: Die kaputten Scheiben der Helvetia-Versicherung am Steinengraben nach den Krawallen.
Bild der Verwüstung: Die kaputten Scheiben der Helvetia-Versicherung am Steinengraben nach den Krawallen.
Martin Regenass

Es sind äusserst positive Nachrichten, die uns vor Jahresende von der Basler Staatsanwaltschaft erreichen. Im rot-grünen Basel ist es nicht selbstverständlich, dass linksextreme Randalierer zur Rechenschaft gezogen werden – dafür, dass sie «gegen Rassismus» oder was auch immer für angeblich hehre Ziele in der Innenstadt ihre Zerstörungswut ausleben und Polizisten massiv bedrohen und verletzen.

Krawallmacher kommen nicht ungeschoren davon.

Wir erinnern uns noch gut an die Krawalle im Oktober 2011 beim Voltaplatz oder die vorangehenden Saubannerzüge durch die Freie Strasse. Als Rückzugsort diente damals die inzwischen abgebrannte «Villa Rosenau», ein «rechtsfreier Raum», toleriert von der Regierung, wie der Polizeibeamtenverband seinerzeit scharf kritisierte.

Nun wird endlich einmal durchgegriffen. Dass die Basler Staatsanwaltschaft die zur Anklage gebrachten Fälle öffentlich kommuniziert und nicht im Stillen ans Gericht überweist, ist zu begrüssen. Damit setzt sie ein klares Zeichen: Krawallmacher kommen nicht ungeschoren davon. Hoffentlich folgen die Basler Richter dem Beispiel ihrer Kollegen in Hamburg, die nach den massiven G20-Ausschreitungen im Sommer 2017 kein Pardon kannten und mehrjährige Haftstrafen aussprachen.

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