Höhere Luft-Belastung wegen kaltem Winter

Die Belastung durch Stickstoffdioxid, Feinstaub und Ozon war 2017 in den beiden Basel höher als im Vorjahr. Der Anstieg führen die Behörden auf ungünstigere Witterungsbedingungen zurück.

An der Messstation an der Feldbergstrasse wurde der Tagesgrenzwert für Stickstoffdioxid nicht überschritten.

An der Messstation an der Feldbergstrasse wurde der Tagesgrenzwert für Stickstoffdioxid nicht überschritten.

Die Mittelwerte der Luftschadstoffe liegen im Bereich der jährlichen Schwankungen und sind mit den Werten von 2015 vergleichbar, wie das Lufthygieneamt beider Basel am Donnerstag mitteilte. Das Jahr 2017 habe kalt angefangen und schon im Juni seien die Temperaturen im Vergleich zum Vorjahr sehr hoch gewesen.

Erstmals seit Messbeginn wurde der Tagesgrenzwert für Stickstoffdioxid an der Feldbergstrasse in Basel nicht überschritten. Dennoch lag die Dauerbelastung dort sowie an der Messtation an der Autobahn im Hardwald über dem Grenzwert. Im Hardwald wurde der Tagesgrenzwert an drei Tagen überschritten.

Der Jahresgrenzwert für Feinstaub wurde einzig an der Feldbergstrasse knapp überschritten. Mehrfach überschritten wurde an den Messstationen jedoch der Tagesgrenzwert - kältebedingt vor allem im Januar. Tiefere Jahresmittelwerte als 2016 wurden beim Stickstoffdioxid und Feinstaub dagegen in Sissach gemessen.

Weiterhin übermässig ist in den beiden Basel die Ozonbelastung. An allen Messstationen wurden Überschreitungen des Stundengrenzwerts gemessen. Die höchste Konzentration wurde auf der Chrischona registriert. Der Grenzwert war dort im vergangenen Jahr an 359 Stunden überschritten worden.

amu/sda

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