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Hier brennt ein Elektroauto in Basel

Ein Lieferwagen der Post ging am Aeschenplatz in Flammen auf.

Alexander Müller
Der elektrische Lieferwagen der Post fing Feuer. Bauarbeiter, die in der Nähe waren, löschten den Brand mit einem Feuerlöscher.

Schrecksekunde für einen Fahrer des Lieferwagen der Post: Er war mit seinem Elektroauto vom Bahnhof SBB in Richtung Aeschenplatz, als plötzlich eine Stichflamme aus dem Motorraum drang. Kevin Walz hat den Moment beobachtet: «Die Flammen waren deutlich zu sehen», sagt er gegenüber der BaZ. Der Fahrer sei dann sofort rechts auf das Trottoir vor der UBS gefahren, wo ihm umgehend Bauarbeiter zu Hilfe kamen: Sie löschten das Feuer mit einem Handfeuerlöscher. Verletzt wurde niemand. Auch seien die Pakete nicht beschädigt worden und hätten an die Empfänger ausgeliefert werden können, teilte die Post mit.

Wieso das Elektroauto des chinesischen Herstellers Maxus in Brand geriet, ist noch unklar. Die Post hat das Fahrzeug mittlerweile in die eigene Garage gebracht, wo es untersucht und, falls möglich, repariert wird. Laut Postsprecher Oliver Flüeler ist der Brand unterhalb der Fahrerkabine ausgebrochen. Dort also, wo beim Lieferwagen die Batterien verstaut sind für den vollelektrischen Fahrbetrieb.

Als die Feuerwehr eintraf, war der Brand bereits gelöscht. Die Feuerwehrleute kontrollierten den Zustand des Fahrzeugs und der Batterie, bevor das E-Auto der Post abgeschleppt werden konnte. Elektrofahrzeuge stellen Feuerwehren vor neue Herausforderungen. Beschädigte oder brennende Batterien benötigen besondere Aufmerksamkeit. Auch nach dem Löschen besteht nämlich mitunter die Gefahr, dass eine Batterie bis zu zwei Tage danach erneut Feuer fängt. Die Feuerwehrleute der Basler Berufsfeuerwehr werden deshalb besonders geschult, um mit solchen Fahrzeugbränden richtig umgehen zu können.

Die Post-Zukunft ist elektrisch

Für Flüeler ist der Brand kein Grund, die Elektrostrategie in Frage zu stellen. Es sei der erste derartige Zwischenfall mit einem der Elektroautos der Post. 29 Stück von verschiedenen Herstellern sind für den gelben Riesen mittlerweile im Einsatz. Seit Mitte 2017 verkehren sie in Basel.

Dichter Rauch aus der Kabine: Soeben haben Bauarbeiter das Feuer gelöscht.
Dichter Rauch aus der Kabine: Soeben haben Bauarbeiter das Feuer gelöscht.
Kevin Walz, Leserreporter
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Bis zum Jahr 2023 will die Post in der Paketzustellung bis zu 400 Lieferwagen mit Elektromotor einzusetzen. Als erstes wird der Betrieb gemäss Flüeler in den vier grossen Städten Zürich, Genf, Basel und Bern auf Elektrofahrzeuge umgestellt. Bereits seit 2016 verkehren in der Briefzustellung keine Roller mehr mit Benzinantrieb: Sämtliche 6000 Dreiradroller werden von einem Elektromotor angetrieben.

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