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Herzog & de Meuron wurden abgestraft

Die Basler Starachitekten landeten mit dem «städtebaulich besten Projekt» für das neue Klinikum 2 nur auf dem zweiten Rang. Architekten und Politiker hadern mit dem Entscheid der Jury.

Städtebaulich hervorragendes Projekt: Trotzdem wurde der Neubau des Klinikums 2 von Herzog & de Meuron von der Jury nicht empfohlen.
Städtebaulich hervorragendes Projekt: Trotzdem wurde der Neubau des Klinikums 2 von Herzog & de Meuron von der Jury nicht empfohlen.

Als «städtebaulich wie architektonisch hervorragend» und einen «ausserordentlich innovativen Beitrag» rühmt die Jury das Projekt «Kazwei» von Herzog & de Meuron. Nur haben die Basler Stararchitekten damit das Rennen um die Gesamterneuerung des Klinikums 2 des Universitätsspitals nicht gemacht. Als Sieger ist vergangene Woche der Vorschlag der Zürcher Architekten Giuliani-Hönger AG hervorgegangen. Für deren Projekt «Arcadia» findet die Jury allerdings eher ein verhaltenes Lob. Sie spricht von einem «soliden Konzept» und einem «betrieblich sehr gut funktionierenden Projektvorschlag». Da offenbar auch das Preisgericht von den städtebaulichen Qualitäten des Zürcher Projekts nicht ganz so überzeugt ist, gibt es sich immerhin zuversichtlich, «dass in der weiteren Projektierung das Projekt in Bezug auf seinen architektonischen Ausdruck weiter gewinnen wird».

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