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Herabsetzung der Riehener Gedenkstätte

Mit der Forderung nach einer «Holocaust-Gedenkstätte, weil es keine in der Schweiz gibt» negieren Kritiker die Existenz der Gedenkstätte in Riehen. Das ist ein neuer Höhepunkt in der Bekämpfung des Mahnmals vor Basels Toren.

In der Gedenkstätte Riehen, im Bahnwärterhäuschen am Trassee der Deutschen Bahn, finden immer wieder Anlässe im Gedenken an jüdische Flüchtlinge statt.

In der Gedenkstätte Riehen, im Bahnwärterhäuschen am Trassee der Deutschen Bahn, finden immer wieder Anlässe im Gedenken an jüdische Flüchtlinge statt.

(Bild: Architekturbüro Staehelin, Gisin + Partner, Ruedi Walti)

Daniel Wahl

«In Argentinien, in Holland gibt es Holocaust-Gedenkstätten. Warum eigentlich nicht in der Schweiz?», fragt der evangelisch-reformierte Pfarrer Simon Gebs in seinem «Wort zum Sonntag» vom 9. Februar. Dann legt er in eindringlichen Worten nach: «Ich glaube, es wäre endlich dran, dass wir auch einen konkreten Ort hätten, der unübersehbar an die Opfer des Holocaust erinnern würde. Der von Schulklassen besucht werden könnte und wo gelernt werden könnte.»

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