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Heizen wird in Basel schon wieder deutlich teurer

Pünktlich vor dem Heizbeginn hat der Basler Energieversorger IWB die Gas-Tarife nochmals kräftig angehoben. Besonders Bezüger von Fernwärme werden keine Freude haben.

Erdgas- und Fernwärmeleitungen: Ein Blick in den Energieleitungstunnel.
Erdgas- und Fernwärmeleitungen: Ein Blick in den Energieleitungstunnel.
Mathias Leemann

Die Industriellen Werke Basel (IWB) erhöhen die Preise für Gas und Fernwärme per 1. Oktober 2018. Die Basler Regierung hat die neuen Tarife am Dienstag genehmigt.

Die Preise von Bio-Erdgas und Erdgas steigen um 0,6 Rappen pro Kilowattstunde, wie die IWB mitteilten. Der Tarif für Fernwärme wird um 0,4 Rappen pro Kilowattstunde erhöht. Mit den Tariferhöhungen geben die IWB Preiserhöhungen der Lieferantin Gasverbund Mittelland AG an die Kunden weiter.

Bei der Fernwärme kommen zudem Zusatzinvestitionen in die Produktion und Verteilung dazu. Durch Auflösung von Deckungsdifferenzen sei die Erhöhung etwas gedämpft worden. Beim Gas falle eine zusätzlich vorgenommene Tarifstrukturanpassung ausserdem «weitgehendst» kostenneutral aus.

Für einen durchschnittlichen Haushalt mit Erdgasheizung und einem Jahresverbrauch von 20'000 Kilowattstunden bedeutet die Erhöhung gemäss Mitteilung Mehrkosten von rund 120 Franken pro Jahr. Auf eine Liegenschaft mit einem Fernwärmeverbrauch von jährlich rund 100'000 Kilowattstunden kommen jährliche Mehrkosten von 400 Franken zu.

Gaspreis erst kürzlich schon erhöht

Bereits im Mai 2017 hatten die IWB den Tarif für Bio-Erdgas um 0.8 Rappen pro Kilowattstunde und um 1 Rappen pro Kilowattstunde im allgemeinen Tarif erhöht. Für einen durchschnittlichen Haushalt mit Erdgasheizung bedeutete dies bereits damals rund 200 Franken Mehrkosten pro Jahr.

SDA/ens

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