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Hautnah mit Sommaruga

Jugendliche stellen Fragen zu Politik, Flüchtlingen und Lohngleichheit. Die Aktion soll das Interesse an Politik von jungen Erwachsenen fördern. In Basel war die Fragestunde ein voller Erfolg.

Exklusiver Gast: Die Bundespräsidentin erläutert den Jugendlichen ihre politische Karriere.
Exklusiver Gast: Die Bundespräsidentin erläutert den Jugendlichen ihre politische Karriere.
Lucian Hunziker

Zierlich wirkt sie, als sie im beigen Deuxpièces die Aula der Berufsfachschule betritt, und klar sind ihre Worte. Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga kommt gut an bei den Jugendlichen. «Das war eine Mega-Chance, sie zu treffen», sagt Gentiana, die eine Lehre zur Detailhandelsfachfrau macht. Sie richtete gestern denn auch die Frage an die Bundespräsidentin, weshalb die Schweiz nicht mehr tut, um die Menschen zu retten, die täglich im Mittelmeer sterben. Richtig sei, dass in diesem Jahr auf dem Meer schon 2400 Menschen gestorben seien, antwortete diese. Richtig sei aber auch, dass 23?000 gerettet worden seien. Es sei eine ganz schlimme Situation, doch die Auffangländer müssten sich danach um diese Menschen kümmern, und dies werde vielen zu viel. Daher setze sich die Schweiz im Rahmen der OECD dafür ein, dass diese Menschen erst gar nicht fliehen müssen.

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