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Hafenprojekt bedroht seltene Arten

Der WWF Basel wendet sich in einem Schreiben ans Bundesamt für Verkehr und kritisiert die für den Hafenausbau vorgesehenen Ersatzmassnahmen als «ungenügend».

Viele seltene Pflanzen und Tiere leben auf diesem Areal, das auch ein geschützter Wanderungskorridor von Nord nach Süd ist.

Viele seltene Pflanzen und Tiere leben auf diesem Areal, das auch ein geschützter Wanderungskorridor von Nord nach Süd ist.

(Bild: Dominik Plüss)

Mischa Hauswirth

Das Projekt Gateway Basel-Nord für einen Containerumschlag Bahn - Camion - Schiff mit dem neuen Hafenbecken drei hat ein ökologisches Problem. Zwar verursacht der Warentransport per Frachtschiff weniger CO2 als das Verschieben von Gütern per Lastwagen oder Flugzeug – ein Umstand, der von den Befürwortern als wichtiges Argument für die Realisierung genannt wird. Doch der vorgesehene Standort würde enorme Auswirkungen auf seltene Arten haben. Grund: Dort, wo Gateway Basel-Nord mit einem neuen Hafenbecken, einer Bahn- und Lastwagenzufahrt samt Containerumschlag hinkommen soll, befindet sich heute ein für die gesamte Schweiz wichtiger Artenkorridor, der im Bundesinventar für Trockenwiesen und -Trockenweiden aufgeführt und als Biotop von nationaler Bedeutung ausgewiesen ist. Die Rede ist auch vom TWW-Objekt auf dem ehemaligen Rangierareal der Deutschen Bahn.

Basler Zeitung

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