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Grüne Elisabeth Ackermann will Stadtpräsidentin werden

Die Basler SP geht mit ihren drei Bisherigen in die Regierungswahlen. Daneben kommen Elisabeth Ackermann und Heidi Mück aufs rotgrüne Fünferticket. Die Grüne Elisabeth Ackermann will das Stadtpräsidium.

Geht für Rot-Grün ins Rennen um das Stadtpräsidium: Elisabeth Ackermann.
Geht für Rot-Grün ins Rennen um das Stadtpräsidium: Elisabeth Ackermann.
Florian Bärtschiger

Die SP Basel-Stadt hielt am Dienstagabend ihre Delegiertenversammlung ab. Für die anstehenden Regierungsratswahlen nominierten sie die drei Bisherigen Hans-Peter Wessels, Eva Herzog sowie Christoph Brutschin. Auch aufs rotgrüne Fünferticken nehmen sie Heidi Mück von der BastA! sowie die Grüne Elisabeth Ackermann. Ackermann kandidiert für das Stadtpräsidium.

Die 54-jährige Finanzdirektorin Herzog, der 53-jährige Bau- und Verkehrsdirektor Wessels sowie der 58-jährige Wirtschafts-, Sozial- und Umweltdirektor Brutschin waren an der SP-Delegiertenversammlung unbestritten. Brutschin und Wessels sind seit 2009 in der baselstädtischen Regierung, Herzog seit 2005.

Die gemeinsame Regierungsliste der SP mit Grünen und BastA! - eine Premiere - steht seit Monaten fest. Von den Partnerparteien waren Ackermann und Mück schon zuvor nominiert worden.

Ackermann darf präsidieren wollen

Auf das Regierungspräsidium, das mit dem Abgang des Grünen Guy Morin auf die kommende Legislatur frei wird, hat das SP-Regierungstrio indes keine Lust. Hans-Peter Wessels nannte das Präsidialdepartement zwar ein zentrales; den Bisherigen sei jedoch sehr wohl mit ihren bisherigen Aufgaben, weshalb sie nicht wechseln wollten.

Ackermann hingegen, die erst zaghaft Interesse signalisiert hatte, liess vor der SP-Delegiertenversammlung die Katze zum Sack heraus: Sie möchte Präsidentin werden. Besonders reize sie etwa die Stadtentwicklung, sagte sie; mehr bezahlbare Wohnungen seien ein Ziel. Die SP-Delegierten unterstützte Ackermanns Präsidiumsaspirationen per Akklamation.

Im rechten Lager gibt es eine gemeinsame Viererliste von FDP, LDP, SVP und CVP. Da kandidieren neben Justiz- und Sicherheitsdirektor Baschi Dürr (FDP) sowie Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger (CVP) noch die Grossräte Conradin Cramer (LDP) und Lorenz Nägelin (SVP) - letzterer war schon 2012 erfolglos angetreten. Dürr tritt auch für das Präsidium an.

Auch Rechte wollen präsidieren

Nicht in der rechten Allianz aufgenommen sind die Grünliberalen: Für die GLP steigt Grossrätin Martina Bernasconi allein ins Rennen - sie war 2014 erfolglos in einer Ersatzwahl gegen Engelberger angetreten. Ihre Partei hat sie nun auch für das Regierungspräsidium nominiert.

So kandidieren derzeit elf Personen für die Basler Regierung. Derzeit haben in der Basler Regierung die SP drei Sitze sowie Grüne, FDP, LDP und CVP je einen. Der erste Wahlgang findet am 23. Oktober statt; der allfällige zweite Wahlgang ist auf 27. November angesetzt.

(SDA)

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