Gewürzmischungen beanstandet

Das Kantonslabor Basel-Stadt hat Mischungen und Bouillons untersucht. Auch solche, die als glutenfrei taxiert waren. Bei drei von 30 Proben gab es Kritik.

Gewürze enthielten nicht nur, was auf der Verpackung stand.

Gewürze enthielten nicht nur, was auf der Verpackung stand.

Das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt hat 30 Gewürzmischungen und Bouillons auf die Anwesenheit von nicht deklarierten Allergenen und Gluten sowie auf ihre Kennzeichnung untersucht. Eine Gewürzmischung enthielt nicht deklarierten Sellerie, bei zwei Produkten war die Kennzeichnung mangelhaft. Diese Proben seien beanstandet, heisst es am Montag in einer Mitteilung.

Die Proben wurden in sechs verschiedenen Geschäften in Basel-Stadt erhoben. Alle Produkte waren vorverpackt und wurden hauptsächlich in der Schweiz, in Deutschland und in Frankreich hergestellt. Sieben Produkte stammten aus biologischem Anbau und zwei Produkte wurden als glutenfrei angepriesen.

Nicht deklariert und Beschriftungsmängel

In einer Gewürzmischung wurde nicht-deklarierter Sellerie nachgewiesen. Das Produkt wurde beanstandet. Zwei Produkte wurden aufgrund von Deklarationsmängeln der Beschriftung beanstandet. Die Beschriftung war in beiden Fällen teilweise nicht lesbar. Die Etiketten müssen von den Herstellern nun angepasst werden. Gluten war in keinem glutenfreien Produkt nachweisbar.

Die Allergendeklaration musste bei einem Produkt beanstandet werden, da diese nicht der Gesetzgebung entsprach. Zudem gab es ein zwei Deklarationsmängel zu beanstanden. Die Lebensmittelkategorie Gewürzmischungen wird deshalb bei Gelegenheit wieder kontrolliert.

hws

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