Zum Hauptinhalt springen

«Gewinn für Sozialfirmen ist verboten»

Hansjürg Dolder, Leiter des Amts für Wirtschaft und Arbeit, kontert die Vorwürfe eines ehemaligen Sozialhilfebezügers. Die Erfolgsquote der arbeitsmarktlichen Massnahmen ist allerdings gering.

«Arbeitsfähigkeit erhalten». Für Hansjürg Dolder sind arbeitsmarktliche Massnahmen ein sinnvolles Instrument gegen die Arbeitslosigkeit.
«Arbeitsfähigkeit erhalten». Für Hansjürg Dolder sind arbeitsmarktliche Massnahmen ein sinnvolles Instrument gegen die Arbeitslosigkeit.
Stefan Leimer

BaZ: Herr Dolder, der Fall eines ehemaligen Sozialhilfebezügers, der harsche Kritik an den Beschäftigungsmassnahmen des Arbeitsintegrationszentrums übte, hat gestern für Aufsehen gesorgt. Was sagen Sie zu dieser Kritik, dass sich Sozialfirmen auf Kosten der Sozialhilfe bereichern würden?Mit den Firmen, wie etwa Overall, unterhält das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) Leistungsvereinbarungen. Diese Firmen setzen arbeitsmarktliche Massnahmen wie etwa Beschäftigungsmassnahmen um. Die Leistungsverein­barungen beinhalten auch ein Controlling unsererseits, das unter anderem auch pro Teilnehmer einen Bericht über den Arbeitseinsatz vorsieht. Beispielsweise ist ein Gewinn für diese laut Bundesgesetz verboten. Die im Artikel genannten Ansätze von 250 Franken pro Tag entbehren jeglicher Grundlage, wir bezahlen etwa die Hälfte.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.