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Geschenke für Unterbelichtete

Die Basler Polizei hat 600 Velofahrer kontrolliert. 155 waren mit zuwenig oder gar keinem Licht unterwegs. Die Polizei schenkte ihnen bessere Lampen.

Velofahrer ohne Licht leben gefährlich (Symbolbild).
Velofahrer ohne Licht leben gefährlich (Symbolbild).
Roland Schmid

Velofahren im Dunkeln ohne LIcht ist gefährlich. Darum hat die Basler Kantonspolizei genauer hinggeschaut und am Donnerstagabend am Claraplatz eine Kontrolle durchgeführt. Rund 600 Velos seien per Augenschein auf die vorhandene Beleuchtung kontrolliert worden, teilt die Polizei am Freitag mit. Rund ein Viertel der Zweiräder seien genauer unter die Lupe genommen worden.

Das Resultat der zweistündigen Aktion: 155 Velofahrerinnen und -fahrer waren mit einer zu schwachen, durch Gepäck abgedeckten, einer teilweise defekten oder gar keiner Beleuchtung unterwegs. Um jenen Velofahrerinnen mit zu schlechter Beleuchtung nach der Kontrolle die sichere Weiterfahrt zu ermöglichen, gab die Polizei den Kontrollierten ein Paar «Velolämpli» ab, heisst es in der Mitteilung.

Bussen wurden ebenfalls noch verteilt: Zwölf Kontrollierte mussten 40 Franken abgeben, weil sie komplett ohne Licht gefahren sind.

Ruhende Lichter vorgeschrieben

Die Polizei erinnert in der Mitteilung nochmals an die gesetzlichen Vorschriften: «Die Verordnung über die technischen Anforderungen an Strassenfahrzeugen sieht vor, dass Fahrräder – wenn eine Beleuchtung erforderlich ist (nachts und in Tunnels) – mit einem nach vorne weiss und nach hinten rot leuchtenden ruhenden Licht auszurüsten sind. Diese Lichter müssen bei guter Witterung auf 100 Meter sichtbar sein.»

Während der Aktion seien zudem die vorbeigehenden Fussgängerinnen und Fussgänger sowie Trottinett-Fahrer darauf aufmerksam gemacht worden, dass dunkle Kleidung die Sichtbarkeit verringert.

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