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Gericht bestätigt Strafe gegen Ex-Banker

Das Basler Appellationsgericht hat am Freitag die gegen einen ehemaligen Vermögensverwalter wegen gewerbsmässigen Betrugs ausgesprochene dreijährige Strafe bestätigt. Absitzen muss der einstige Kadermann jedoch nur ein Jahr.

Der heute 63-Jährige zweigte als leitender Mitarbeiter einer Bank und einer Vermögensverwaltungsfirma während rund zehn Jahren 5,5 Millionen Franken von Kundenkonten in die eigene Tasche ab. Dabei fälschte er die Unterschriften der Kunden, in einzelnen Fällen verwendete er Blankounterschriften.

Im November 2006 verurteilte ihn das Basler Strafgericht wegen gewerbsmässigen Betrugs, mehrfacher Veruntreuung und mehrfacher Urkundenfälschung zu drei Jahren Gefängnis unbedingt. Weil er mit dem Strafmass nicht einverstanden war, hat der ehemalige Banker gegen das Urteil appelliert.

Die inzwischen in Kraft getretene Revision des Strafgesetzes hat mit der Möglichkeit des teilbedingten Vollzugs für Strafen zwischen einem und drei Jahren für die zweite Instanz eine neue Ausgangslage geschaffen. Das Appellationsgericht hielt am Strafmass von drei Jahren fest und sprach davon zwei Jahre bedingt aus.

Im Grundsatz entspricht der Entscheid den Anträgen von Anklage und Verteidigung. Der Staatsanwalt hatte die Bestätigung des erstinstanzlichen Strafmasses gefordert und davon nur 18 Monate bedingt gewähren wollen. Die Verteidigung hatte eine Reduktion des Strafmasses auf zweieinhalb Jahre und einen bedingten Vollzug für 23 Monate beantragt.

SDA/amu

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