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Freitod-Organisationen sind überlastet

Eternal Spirit oder Exit müssen Patienten abweisen – ein Grund ist der Sterbetourismus. Die Nachfrage von ausländischen Kunden dürfte weiter steigen.

Begleitet Menschen in den Tod. Die meisten ausländischen Kunden von Erika Preisig stammen aus Frankreich, Italien und England.
Begleitet Menschen in den Tod. Die meisten ausländischen Kunden von Erika Preisig stammen aus Frankreich, Italien und England.
Boris Gygax

Manche Menschen nehmen einen langen Weg auf sich, um in Basel sterben zu dürfen. «Wir schicken Ambulanzen zum Beispiel auch nach Paris, um sie hierherzubringen», sagt Erika Preisig mit einem Kopfschütteln, «das kann doch nicht sein.» Preisig ist Präsidentin des Vereins Lifecircle und der Stiftung Eternal Spirit, welche die Sterbehilfe durchführt. Vor allem der Zulauf aus dem Ausland sprengt mittlerweile die Kapazitäten. «Wir sind so weit, dass wir Leute abweisen müssen», sagt Preisig, die hauptberuflich in Biel-Benken eine Hausarztpraxis führt.

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