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Frau im Rhein – Künstlerin schlägt Alarm

Am Montag trieb eine Frau im eiskalten Rhein und drohte zu ertrinken. Sie konnte gerettet werden dank einer aufmerksamen Künstlerin.

Hat die Frau im Rhein entdeckt: Anmari Mëtsa Yabi.
Hat die Frau im Rhein entdeckt: Anmari Mëtsa Yabi.
Lucian Hunziker

Es war in der Nacht auf Montag, als die Künstlerin Anmari Mëtsa Yabi Wili Schreie hörte. Wili lebt auf dem Rhein auf dem zum Wohn- und Atelierschiff umgebauten Frachter Lorin gegenüber dem Dreiländereck. «Ich war gerade an den Vor­bereitungen zu einem Event zum Tag der Frau, da hörte ich plötzlich Rufe.»

Als sie merkte, dass eine Frau im Rhein trieb, alarmierte sie sofort die Polizei. Der Notruf ging um 23.39 Uhr ein. «Nach etwa zehn Minuten waren ein Polizeischiff und ­Rettungsboote da», erzählt Wili. Vom Ufer aus behielt sie die Verunglückte im Auge und blieb mit den Einsatzkräften per Taschenlampe und Handy in Verbindung.

«Ich schrie der Frau zu, sie soll schwimmen, weiterschreien.» Die Rettung gelang. Laut der Polizei war die Frau nicht verletzt, aber unterkühlt. Warum sie im Rhein gelandet war, ist unklar.

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