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«Flashmob» oder Demonstration?

Am Welttierschutztag liefen 35 Hunde mit ihren Besitzerinnen und Besitzern durch Basel. SP-Grossrätin Tanja Soland blieb dem Anlass fern.

Der Tierschutz beider Basel (TbB) hat am 4. Oktober in der Basler Innenstadt einen Hundespaziergang-«Flashmob» organisiert. Aufmerksam gemacht wurde auf das Thema «Auch Hunde-Erziehung ist Tierschutz» und auf die vielen Hunde im Tierheim, wie der Tierschutz beider Basel mitteilte.

Ein Flashmob bezeichnet einen kurzen, scheinbar spontanen Menschenauflauf auf öffentlichen Plätzen, bei denen die Teilnehmer ungewöhnliche Dinge tun. Im Fall des TbB dürfte es sich eher um eine Demonstration gehandelt haben. Ob bewilligt oder nicht, konnte die Polizei auf Anfrage nicht sagen.

Vom Münsterplatz zum Barfüsserplatz

Nach der Besammlung und dem gegenseitigen Beschnuppern auf dem Münsterplatz, spazierte die Gruppe von Vierbeinern und Menschen via Münsterberg und Freie Strasse zum Marktplatz und den Spalenberg hoch. Nach einer Trinkpause auf dem Rümelinsplatz ging es weiter durch die Schneidergasse und Gerbergasse zum Barfüsserplatz. Die Aktion zog auf der gesamten Strecke viel Aufmerksamkeit auf sich.

SP-Grossrätin und Hundefreundin Tanja Soland, die in der Innenstadt eine Begegnungszone für Hunde einrichten will, liess sich beim freudigen Gebelll überraschenderweise nicht blicken.

Hintergrund der Aktion war der heutige Welttierschutztag, ein internationaler Aktionstag für den Tierschutz. An diesem Tag gedenke man «des heiligen und tierverbundenen Franz von Assisi und macht auf tierschutzrelevante Themen aufmerksam,» heisst es in der Mitteilung des TbB.

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