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Feuerwerk und Glatteis zum Jahresbeginn

Während Zehntausende das Basler Silvester-Feuerwerk bestaunten, hatten Polizei- und Rettungsdienste alle Hände voll zu tun. Im Baselbiet sorgte Eisregen für Probleme.

Eine halbe Stunde nach Mitternacht wurde über dem Rhein ein spektakuläres Feuerwerk gezündet.
Eine halbe Stunde nach Mitternacht wurde über dem Rhein ein spektakuläres Feuerwerk gezündet.
Keystone
Finanziert wurde das Spektakel von Privaten sowie vom Swisslos-Fonds Basel-Stadt.
Finanziert wurde das Spektakel von Privaten sowie vom Swisslos-Fonds Basel-Stadt.
Keystone
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In Basel kam die Bevölkerung in der Silvesternacht bereits zum 14. Mal in den Genuss eines Feuerwerks. Gezündet wurde es am Mittwoch eine halbe Stunde nach Mitternacht.

Finanziert wurde das Spektakel von Privaten sowie vom Swisslos-Fonds Basel-Stadt. In den zwei Stunden vor und nach dem Jahreswechsel kredenzten die Organisatoren des Feuerwerks der Bevölkerung kostenlos Glühwein. Besinnlicher ging es auf dem Münsterplatz zu, wo mit dem Stadtposaunenchor gefeiert wurde.

Zwischen 23.45 und 23.55 Uhr läutete die grosse Glocke des Basler Martinsturms das alte Jahr aus. Kurz darauf erfolgte das Einläuten des neuen Jahres traditionsgemäss mit allen Glocken der Stadt. Kurz nach Mitternacht fand im Münster ein kurzer Gottesdienst statt.

Arbeitsreiche Silvesternacht für Basler Blaulicht-Flotten

Während zehntausende Personen das Silvester-Feuerwerk bestaunten und sich gutgelaunt ein gutes neues Jahr wünschten, hatten die Polizei- und Rettungsdienste der Stadt Basel alle Hände voll zu tun. Verglichen mit früheren Jahren bewegte sich die Zahl der Einsätze allerdings im normalen Rahmen.

Lärm, Streitereien und Schlägereien: Die Kehrseite der Silvester-Feiern bescherten den Patrouillen der Kantonspolizei Stadt-Basel eine arbeitsreiche Nacht. Insgesamt 190 Notrufe gingen auf der Einsatzzentrale ein, wie die Kantonspolizei am Neujahrstag mitteilte.

Um jene Menschen, die ein Gläschen oder zwei über den Durst getrunken hatten, musste sich die Sanität Basel kümmern: Bei gut der Hälfte der 50 Einsätze mussten die Ambulanzen Betrunkene ins Spital bringen. Die Berufsfeuerwehr musste dagegen nur fünfmal ausrücken, meist wegen kleinerer Feuer, wie die Polizei schreibt.

Brennende Abfalleimer im Landkanton

Auch die Baselbieter Polizei zieht ein positives Fazit der Silvesternacht, die aus Sicht der Polizei im Vergleich zu früheren Jahren relativ ruhig verlaufen sei. Am meisten Arbeit bescherten der Polizei zahlreiche Einbrüche sowie Verkehrsunfälle in den frühen Morgenstunden wegen vorübergehend teilweise spiegelglatten Fahrbahnen.

Einsätze wegen grösseren Bränden auf Grund von Feuerwerk waren nicht zu verzeichnen. In Arlesheim, Allschwil und Birsfelden brannten aus unbekannten Gründen Abfalleimer. In Pratteln an der Längistrasse brannte zudem kurz nach 23.00 Uhr ein Altkleider-Container, Ursache war möglicherweise Feuerwerk. In sämtlichen Fällen dieser Brände stand die lokale Feuerwehr im Einsatz.

Glatteis führte zu Unfällen

Ab 04.00 Uhr sorgte Regen praktisch kantonsweit für vorübergehend spiegelglatte Strassen; in mehreren Fällen kamen Autos von der Strasse ab und es entstanden Sachschäden. So auch in Lausen in der Ramlinsburgerstrasse, wo kurz nach 04.30 Uhr ein Personenwagen von der Strasse abkam und schliesslich im zwei Meter tiefer liegenden Bachbett stecken blieb.

Der 48-jährige Fahrer des Autos mit deutschen Kontrollschildern kam mit dem Schrecken davon. Das Auto musste geborgen und abgeschleppt werden. Die Strasse blieb aus Sicherheitsgründen bis am frühen Vormittag gesperrt; davon betroffen war auch der öffentliche Busbetrieb. Zu weiteren Unfällen, die jedoch allesamt glimpflich abliefen, kam es in Bubendorf, Füllinsdorf, Grellingen, Liestal und Lupsingen.

Die grosse Silvesterparty Big Bang in der St. Jakobs-Halle verlief laut Polizei im Vergleich zu den Vorjahren «ziemlich gesittet und einigermassen ruhig». Der Anlass war von rund 7500 Personen besucht. In der Halle gab es einige kleinere Streitigkeiten.

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