Fehlmann und Ackermann begraben das Kriegsbeil

Der Direktor des Historischen Museum kehrt an seinen Arbeitsplatz zurück. Nun wird eine Mediation stattfinden.

Haben sich wieder versöhnt: Ackermann und Direktor Fehlmann.

Haben sich wieder versöhnt: Ackermann und Direktor Fehlmann.

(Bild: Daniel Wahl)

Wie das «Radio SRF» berichtet, haben sich Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann (Grüne) und Marc Fehlmann, Direktor des Historischen Museum Basel (HMB), wieder versöhnt. Wie aus dem Radiointerview hervorgeht, habe Fehlmann wohl einige seiner Mitarbeiter düpiert, weil er die Missstände im HMB angesprochen hat (die BaZ berichtete). Fehlmann: «Aufgrund der Reaktionen von gewissen Personen muss ich annehmen, dass sich diese ‹betupft› fühlten. Es hat sicher auch damit zu tun, dass einige meinten, es sei ein Angriff gegen sie persönlich, dabei ging es mir um das Haus. Ich versuchte einfach, für das Historische Museum Basel alles zu geben.»

Einige Kuratorinnen intrigierten danach öffentlich gegen ihren Direktor. Dieser liess sich wegen einen Burn-outs in eine Klinik einweisen. Als er nach seinem Klinikaufenthalt weiterhin nicht an seinen Arbeitsplatz zurückkehrte, wendeten sich einige Mitarbeiter besorgt an Ackermann. Diese sagt nun: «Herr Fehlmann wird nächste Woche wieder zu fünfzig Prozent ins Museum zurückkommen. Er ist noch halb krank geschrieben, kann aber wieder arbeiten.»

Zwischen den «betupften» Mitarbeitern und ihrem Chef wird nun eine Mediation stattfinden. Das HMB hat seinen Direktor wieder.

sa

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