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Fehlbare Wirte sollen an den Hygiene-Pranger

Das Basler Lebensmittelinspektorat möchte Hygiene-Sünder unter den Gastronomen und Detailhändler bekannt machen. Der Wirteverband möchte aber bei der Schweigepflicht bleiben und den Markt spielen lassen.

Symbolbild: Für ein allfälliges Gesundheitsrisiko eines Restaurants ist es entscheidend, wie hinter den Kulissen gearbeitet wird.
Symbolbild: Für ein allfälliges Gesundheitsrisiko eines Restaurants ist es entscheidend, wie hinter den Kulissen gearbeitet wird.
Keystone

92 Prozent der Gastronomie- und Detailhandels-Betriebe, die dem Lebensmittelgesetz unterstehen, arbeiten sehr sauber und zufriedenstellend – und das seit Jahren lobt Kantonslabor-Leiter Philip Hübner. Auch die Leiterin des Basler Gesundheitsschutzes ist grundsätzlich nicht unzufrieden mit der Situation. Lediglich bei 208 der insgesamt 2657 Betriebe wurden Hygieneprobleme vorgefunden. Gegen diesen «unhygienischen Sockel» von 8 Prozent seien die aktuell gegebenen gesetzlichen Mittel aber wirkungslos. «Diese 8 Prozent bekommen wir seit Jahren nicht weg», führt Hübner aus. In ihrer gemeinsamen Pressekonferenz fordern sie deswegen, von der bisher gültigen Schweigepflicht abzurücken und für die Konsumenten und Steuerzahler volle Transparenz herzustellen.

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