Zum Hauptinhalt springen

FC Basel - FC Vaduz: 4:0 (1:0)

Der FC Basel entledigte sich der heiklen Pflichtaufgabe gegen Aufsteiger Vaduz ohne grosse Mühe und siegte klar 4:0. Matchwinner war der 18-jährige Orhan Mustafi mit zwei Treffern.

Ein Matchprotokoll

Erste Halbzeit:

Nicht überraschend hat FC Basel-Trainer Christian Gross ein stark verändertes Team ins Spiel gegen Vaduz geschickt. So kam der aus Zürich gekommene Orhan Mustafi zu seinem ersten Einsatz für den Schweizer Meister in der Super-League.

In der Startaufstellung auch Fabian Frei und Marcos Gelabert, die zusammen mit Scott Chipperfield ein sehr ungewohntes Mittelfeld bildeten, während die gewohnten Mittelfeldcracks Huggel und Ergic und der in jüngster Zeit stark kritisierte Jürgen Gjasula auf der Bank bleiben durften.

Unverändert die Abwehr. Trainer Gross setzt weiter auf Stabilität und will seiner Abwehr rund um den Argentinier David Abraham viel Spielpraxis geben. Allerdings wurde die Defensive in dieser ersten Halbzeit wenig gefordert.

Es war der FCB, der sofort Druck auf das Vaduzer Tor entwickelte. Besonders gut aufgelegt: Carlitos. Sein Eckball in der 16. Minute verwandelte Rechsverteidiger Reto Zanni mit dem Kopf zur 1 : 0 Führung durch den FC Basel.

Anschliessend liess es der FCB etwas gemächlicher angehen. Bis zur 43. Minute als erneut Carlitos unbedrängt von rechts flanken konnte und Chipperfield in der Mitte frei zum Kopfball kam. Mit einer Superparade verhinderte der vom FCB an Vaduz ausgeliehene Yann Sommer im Tor der Liechtensteiner die 2 : 0-Führung des FC Basel.

2. Halbzeit:

Zunächst keine personellen Aenderungen. Gleich zu Beginn kann Orhan Mustafi ein erstes mal glänzen. Nachdem er sich locker rechts durchgesetzt hat, fällt sein Schuss aber zu schwach aus, um den Torwart Sommer zu gefährden.

Nach 52 Minuten eine erste Unaufmerksamkeit in der FCB Abwehr. Der Vaduzer Mittelfeldmann Mea Vitali vergibt aus kurzer Distanz.

2 : 0. 56. Minute. Orhan Mustafi schiesst sein erstes Tor für den FCB. Er umspielt auf halbrechts den letzten Vaduzer Verteidiger und lässt Sommer keine Chance.

Der FC Basel macht weiter Druck. Die Befürchtungen, die Mannschaft könnte mit Blick auf das Europacup-Spiel vom Mittwoch nicht voll konzentriert spielen ist vergessen. Das Kalkül von Trainer Gross, "anderen" eine Chance zu geben und sich zu profilieren, scheint aufzugehen. 62. Minute Chipperfield darf sich für Mittwoch schonen. Es kommt noch ein Junger: Valentin Stocker.

63. Minute: Jetzt wird's zum Geniessen für die Fans: Mustafi doppelt nach. Er rutscht in einen etwas zu weit quer geratenen Schuss des eben eingewechselten Stocker von links. Satt in die Linke Tor-Ecke: 3 : 0.

Jetzt darf auch noch chilenische Stürmer Eduardo Rubio ran. Auch Carlitos wird geschont.

Es geht Schlag auf Schlag: wieder eine Minute später erzielt Zanni beinah sein zweites Kopftor. De Ball geht aber an den Pfosten. Entspannte Stimmung unter den 19'000 Zuschauern.

Die Muttenzerkurve singt und springt. Sie feiert inzwischen auch Yann Sommer, den vom FC Basel an Vaduz ausgeliehenen Torwart.

Ein kleines Schützenfest: Auch Rubio schiesst sein erstes Tor für den FCB, in der 78. Minute das 4 : 0.

Spielende: 4 : 0. Ein souveräner, ungefährdeter Sieg für den FC Basel. Jetzt geht's nach Portugal.

Telegramm

Basel - Vaduz 4:0 (1:0)

St.-Jakob-Park. - 19 962 Zuschauer. - SR Bieri. - Tore: 16. Zanni 1:0. 56. Mustafi 2:0. 63. Mustafi 3:0. 78. Rubio 4:0.

Basel:Costanzo; Zanni, Abraham, Marque, Safari (74. Hodel); Gelabert; Carlitos (66. Rubio), Frei, Chipperfield (62. Stocker), Perovic; Mustafi.

Vaduz:Sommer; Reinmann, Iten, Dzombic, Cerrone (67. Fischer); Polverino, Senna; Bellon (67. Ritzberger), Mea Vitali, Fejzulahi (45. Grossklaus); Gaspar.

Bemerkungen: Basel ohne Derdiyok, Eduardo und Streller (alle verletzt). Vaduz ohne Akdemir und Wieczorek (beide verletzt). 67. Pfostenkopfball Mustafi. Verwarnungen: 38. Abraham (Foul), 51. Cerrone (Foul), 86. Ritzberger (Foul).

Hinweis: In Kürze folgt hier ein Video mit der Kurzanalyse des Spiels durch den Fussballexperten der Basler Zeitung, Christoph Kieslich.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch