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Fasnacht ohne «Mutz» – undenkbar!

Weltmeisterliche Bogenschützen, Prinz Carneval, nervöse Wettermoderatorinnen und unser liebster Allesretter – es gibt einiges zu sehen in Basels besten Fasnachtsbeizen. Nur ein Platz zum Schiffen fehlt.

Man sieht sich: Der «Braune Mutz» hat rechtzeitig zur Fasnacht aufgemacht und alle wollen einen Blick reinwerfen.
Man sieht sich: Der «Braune Mutz» hat rechtzeitig zur Fasnacht aufgemacht und alle wollen einen Blick reinwerfen.
Roland Schmid

Alles drängt zum «Braunen Mutz». Fast-Regierungsrätin Saskia Frei und ihr Wahlhindernis Felix Moppert haben sich in adrette beige Frühlingsmäntel geworfen und nippen an einem Gespritzten. BaZ- und Theaterimpresario Moritz Suter wagt einen Blick hinter den Tresen und verschwindet gleich wieder.

Hier gibt es nichts zu retten. Herausgepützelt und frisch renoviert präsentiert sich Basels bekannteste Bierhalle zur Fasnacht. Monatelang haben sich die Mannen des Zürcher Besitzers Martin Candrian im «Mutz» zu schaffen gemacht und sind dabei sehr subtil vorgegangen. «Eigentlich sieht es aus wie vorher. Nur ein bisschen vornehmer», lässt sich ein Waggis lautstark vernehmen; er wisse, wovon er rede, schliesslich sei er vor Jahrzehnten Präsident des (sogar im Telefonbuch verzeichneten!) Säuferclubs Basel gewesen. In dieser Funktion habe er jeweils mit seinen 25 Clubkameraden «Alouette» angestimmt, und zwar so lange, bis der damalige Wirt ein Hausverbot aussprach.

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