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Falsche Sicherheit mit dem Wickelfisch

Dank verstärkten Rheinpatrouillen konnten in der letzten Woche zwei Frauen vor dem Ertrinken gerettet werden. Man darf den Rhein sich auch mit Wickelfisch nicht unterschätzen.

Auch wenn das kühle Nass lockt, sollte sich nur erfahrene Schwimmer im Rhein treiben lassen.
Auch wenn das kühle Nass lockt, sollte sich nur erfahrene Schwimmer im Rhein treiben lassen.
Pino Covino

Sommerzeit ist Rheinschwimmzeit. Gerade bei diesen heissen Temperaturen wird der Rhein wieder von den unzähligen bunten Wickelfischen eingefärbt. Schwimmen in einem Fliess­gewässer ist jedoch nicht immer harmlos. Der letzte tödliche Badeunfall im Rhein liegt mittlerweile bereits zwei Jahre zurück. Aber nur weil seither nichts mehr vorgefallen ist, ist der Rhein nicht ungefährlich. «Es hat Zwischenfälle gegeben, bei denen beinahe etwas passiert wäre», sagt Renato Goldschmied, Stützpunktleiter der Basler Rheinpolizei. In der letzten Woche liessen sich täglich mehrere Tausend Personen den Rhein hinuntertreiben. Um Unfälle zu verhindern, haben die Rheinpolizei, Feuerwehr und Grenzwache darum ihre Patrouillen auf dem Rhein entsprechend erhöht.

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