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«Fahre. Fahre. Mercedes: Fahre.»

Ladimiro Di Renzo fällt mit seiner speziellen Verkehrsregelung in der Aeschenvorstadt auf. Nachdem er neuneinhalb Stunden lang Autos, Fussgänger und Trams durchgewunken hat, entspannt er sich bei klassischer Musik.

Claudia Kocher (Text), Joël Gernet (Video)

«Fahre. Fahre. Fuessgänger: Laufe. Warte. Porsche: Fahre. Mercedes: Fahre. Tram 15: Fahre. Velo eins und zwei: Fahre. Fuessgänger: Warte. Jetzt laufe. Fahre. Fahre. Tram 11: Fahre.» So klingt es unentwegt in der Aeschenvorstadt, wo Brunngässlein und Sternengasse sich treffen und die IWB eine grosse Baustelle unterhalten. Der 47-jährige Ladimiro Di Renzo steht seit vier Wochen jeden Tag hier. Und winkt. Pfeift. Ruft: «Fahre. Fahre. Fahre.» Er ist mittlerweilen ein Ereignis.

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