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«Es braucht einen grossen Wurf»

Die Credit Suisse hat eine Studie dazu gemacht, welche wirtschaftlichen Chancen und Risiken eine Fusion der beiden Basel birgt. Die BaZ hat mit Studienleiter Thomas Rühl gesprochen.

Die verzerrte Karte der Region gewichtet nach der Bevölkerungsgrösse der einzelnen Bezirke. Basel und der angrenzende Speckgürtel dominieren das Bild.
Die verzerrte Karte der Region gewichtet nach der Bevölkerungsgrösse der einzelnen Bezirke. Basel und der angrenzende Speckgürtel dominieren das Bild.
Bundesamt für Statistik / Geostat / Credit Suisse
Wird die Karte nach dem Bruttoinlandprodukt gewichtet, ist die Verzerrung aufgrund der grossen Wirtschaftsleistung von Basel-Stadt noch deutlicher.
Wird die Karte nach dem Bruttoinlandprodukt gewichtet, ist die Verzerrung aufgrund der grossen Wirtschaftsleistung von Basel-Stadt noch deutlicher.
Bundesamt für Statistik / Geostat / Credit Suisse
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BaZ: Herr Rühl, die Credit Suisse hat eine Studie zu den wirtschaftlichen Auswirkungen einer Fusion der beiden Basel verfasst. Lohnt es sich?Thomas Rühl: Eine Fusion birgt eine Reihe an Chancen, aber auch Risiken. Was überwiegt, sieht man erst, wenn ein Verfassungsentwurf vorliegen würde. Die Umsetzung eines solchen Jahrhundertprojekts ist letztlich entscheidend für Erfolg oder Misserfolg. Wie einigt man sich auf eine gemeinsame Steuer- oder eine Verkehrspolitik? Wie gross würde die öffentliche Verwaltung ausgestaltet? Wie effizient wären die Entscheidungswege?

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