Erstmals mehr auswärtige Patienten im Unispital

Zum ersten mal in seiner Geschichte behandelte das Universitätsspital Basel mehr Patienten aus anderen Kantonen und dem Ausland als solche aus Basel-Stadt. Und auch sonst stehen die Zeichen auf Wachstum.

Immer mehr Patienten werden im Unispital behandelt

Immer mehr Patienten werden im Unispital behandelt

(Bild: Derek Li Wan Po)

Erstmals in der Geschichte des Universitätsspitals Basel (USB) waren letztes Jahr die auswärtigen Patienten in der Mehrheit: Jene aus Basel-Stadt machten nur 49,6 Prozent aus. Dagegen stammten 50,4 Prozent aus anderen Kantonen oder aus dem Ausland. Allein bei den Fällen aus dem Kanton Solothurn wurde eine Zunahme um 19,1 Prozent verzeichnet. Bei den Patienten aus dem Kanton Jura betrug das Plus 10,4 Prozent, bei jenen aus dem Kanton Baselland 4,2 Prozent. Dagegen wurden bei den Patienten aus Basel-Stadt und aus dem Ausland ein Rückgang um 0,4 respektive 4,9 Prozent verzeichnet.

Das USB ist weiter auf Wachstumskurs. Mehr als 35'000 Menschen sind im vergangenen Jahr stationär behandelt worden. Das USB bezeichnete die Entwicklung der Fallzahlen in einer Mitteilung vom Dienstag als «erfreulich». Im stationären Bereich wurde 2015 eine Zunahme um 1,7 Prozent auf 35'265 Patienten verzeichnet. Im ambulanten Bereich war das Wachstum mit 6,7 Prozent noch stärker.

Weiter erhöht hat sich im stationären Bereich der Anteil der allgemein versicherten Patienten. Er stieg von 77,3 auf 78,2 Prozent. Die mittlere Aufenthaltsdauer der Patienten verkürzte sich dagegen weiter von 6,4 auf 6,1 Tage. Um die kranken oder verletzten Menschen kümmerten sich am USB letztes Jahr insgesamt 6705 Mitarbeitende, 70 mehr als 2014. Die Angestellten stammen aus nicht weniger als 86 Nationen. Über sein Jahresergebnis und die finanziellen Eckwerte will das USB im April informieren.

las/sda

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