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Erste Einsprache gegen Basler Asylschiff eingereicht

Die Wohnbau-Genossenschaft will die «Hispania» nicht vor der Haustüre. Doch das Asylschiff beschäftigt längst nicht mehr nur die direkte Nachbarschaft.

Parkweg-Überbauung. Dem Genossenschaftsverband gehören Wohnhäuser hinter der Anlegestelle (vorn rechts).
Parkweg-Überbauung. Dem Genossenschaftsverband gehören Wohnhäuser hinter der Anlegestelle (vorn rechts).
Anna Furrer

Das geplante Asylschiff bei der Dreirosenbrücke sorgt für grossen Wirbel: 90 Asylsuchende will die Koordinationsstelle für Asylwesen ab Mitte August beim St.-Johanns-Park in der «Hispania» einquartieren. Ob das Projekt zustande kommt, bleibt ungewiss. Nur vier Tage nach der Veröffentlichung des Standorts im Kantonsblatt liegt bereits die erste Einsprache vor. Verfasser der Einsprache ist der Wohnbau-Genossenschaftsverband Nordwest. Mit insgesamt 1000 Wohnungen handelt es sich um den grössten Genossenschaftsverband im Raum Basel. Er besitzt gleich neben der Anlegestelle eine Überbauung mit 100 Wohnungen. Verbandspräsident Theo Meyer findet gegenüber der Basler Zeitung klare Worte: «Jetzt ist Schluss. Es ist an der Zeit, dass wir uns für unsere Mieter zur Wehr setzen.»

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