Erpresser drohen mit Mord

Die Basler Staatsanwalt warnt vor einer neuen Betrugsmasche, bei der die Opfer Todesdrohungen per E-Mail erhalten.

Unbekannte verschicken Todesdrohungen, um Geld zu erpressen.

Unbekannte verschicken Todesdrohungen, um Geld zu erpressen.

(Bild: Keystone)

Die E-Mail hatte einen schockierenden Inhalt: Der Absender gab in fehlerhaftem Deutsch an, den Auftrag erhalten zu haben, den Empfänger und seine Familie zu töten. Der Auftrag stamme von einer Person aus dem näheren Umgebung. Eine solche Mail erhielt ein 54-jähriger Mann, wie die Basler Staatsanwaltschaft mitteilte.

Der Absender erklärte in der E-Mail, dass er aus Mitleid auf den Tötungsauftrag verzichte, wenn er innerhalb der nächsten 24 Stunden total 8000 Euro erhalte. Zudem habe der Absender eine Anzahlung von 3000 Euro verlangt.

Sobald diese überwiesen sei, würde er den 54-Jährigen treffen und ihm gegen die restliche Zahlung des geforderten Betrags eine Videoaufzeichnung übergeben, auf welcher der Auftrag für die Tötung dokumentiert sei. Sollte der Empfänger die Polizei verständigen, würde er und seine Familie sofort umgebracht.

Die Staatsanwalt geht davon aus, dass auch weitere Persononen ein solches Schreiben erhalten haben. Die Betrugsmasche sei bereits aus andern Ländern bekannt. Die Täterschaft versuche mittels perfider Drohung die Empfänger zu erpressen und sie in Angst und Schrecken zu versetzen.

Die Staatsanwaltschaft empfiehlt, auf keinen Fall die E-Mails zu beantworten und kein Geld zu überweisen. Stattdessen soll umgehend die Polizei verständigt werden.

amu

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