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Erneute Beschwerde gegen Tattoo eingereicht

Gegen die Bewilligung für das Basel Tattoo wurde erneut eine Beschwerde vom Verein «Heb Sorg zum Kleinbasel» eingereicht. Die Organisatoren des Tattoo sind sauer. Und Anita Lachenmeier ist erstaunt.

Verwirrung um eine Einsprache: Gegen die Bewilligung des Basel Tattoo 2013 wurde erneut Beschwerde eingereicht. Doch von wem?
Verwirrung um eine Einsprache: Gegen die Bewilligung des Basel Tattoo 2013 wurde erneut Beschwerde eingereicht. Doch von wem?
Keystone

Letzte Woche schien es, als sei der Streit zwischen dem Verein «Heb Sorg zum Kleinbasel» und dem Basel Tattoo beigelegt. Die Basler Allmendverwaltung hat dem Militärmusikfestival auf dem Kasernenareal die formelle Bewilligung für die Ausgabe 2013 erteilt und den Organisatoren einige Auflagen zu den umstrittenen Toilettenanlagen gemacht. So darf das Tattoo die Rasenfläche auf dem Kasernenreal nicht belegen. Zudem dürfen die Veranstalter keine Chemietoiletten einsetzen.

Damit die Toiletten künftig ausserhalb der Rasenfläche installiert werden können, hatte das Tiefbauamt auf eigene Kosten in den letzten Wochen zudem neue Anschlussstellen für Sanitäranlagen eingerichtet.

Doch nun ist gegen die Bewilligung erneut eine Beschwerde des streitbaren Vereins eingetroffen, wie das Tattoo heute mitteilte. Die Behörden bestätigten gegenüber der BaZ den Eingang der Beschwerde. Die Verantwortlichen des Tattoo sind bestürzt. Nun sei klar, «was von Beginn weg offensichtlich war – im Kern geht es den Rekurrierenden nur um eines: um die Verhinderung des Basel Tattoo», heisst es in der Mitteilung der Organisatoren. «Die Allmendverwaltung hatte im zentralen Streitpunkt den Forderungen der Rekurrierenden vollauf entsprochen, da es ihnen – angeblich zum Wohle der Anwohner – im Grundsatz immer nur um das komplette Freibleiben der Rasenfläche ging».

Aufschiebende Wirkung

Trotzdem wurde nun vom Komitee «Heb Sorg zum Glaibasel» auch gegen diese mit Auflagen verknüpfte Bewilligung Beschwerde eingereicht. Dies bedeute eine aufschiebende Wirkung für den Rekurs. Mit den Bauarbeiten darf nun erst begonnen werden, wenn das Bauinspektorat über den Rekurs rechtskräftig entschieden hat.

Die Beschwerde, die in den Namen von Thomas Mächler, Anita Lachenmeier, Ruth Sutter und Irène Thiriet eingereicht wurde, ist noch nicht begründet. Die Einsprecher haben nun noch 30 Tage Zeit, eine Begründung nachzureichen. Lachenmeier zeigte sich auf Nachfrage der BaZ allerdings erstaunt über den Rekurs und gab zu Protokoll, nichts davon gewusst zu haben. Für sie sei das Thema mit den Auflagen der Allmendverwaltung erledigt gewesen. Wie ihr Name den Weg auf die Beschwerde gefunden hat, konnte sie sich nicht erklären. Vom Verein war bisher niemand weiteres für eine Stellungnahme zu erreichen.

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