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Ende für Union Taxi nach 47 Jahren

Das traditionsreiche Basler Taxi-Unternehmen kapituliert vor den Auflagen des neuen Taxigesetzes – 30 Arbeiter auf der Strasse.

Bald ein Bild der Vergangenheit: Union Taxi vor dem Basler Bahnhof SBB. Foto: Hannes von Wyl
Bald ein Bild der Vergangenheit: Union Taxi vor dem Basler Bahnhof SBB. Foto: Hannes von Wyl

Eine der ältesten Taxi-Gesellschaften Basels hört auf. Am Samstag, 29. Februar, verkehren die Union-Taxis mit ihrer markanten rotgelben Beschilderung zum letzten Mal. Die «Taxihaltergenossenschaft» wurde 1973 gegründet, doch jetzt ist endgültig Schluss.

Die insgesamt 30 Genossenschafter stehen damit wohl auf der Strasse. Denn noch ist unsicher, ob die Union-Taxihalter bei anderen Zentralen unterkommen. Da der Anschluss an eine Zentrale für Taxis gesetzlich vorgeschrieben ist, sei es gegenwärtig unklar, ob sie weiterfahren könnten. Es bestehe die Gefahr der Arbeitslosigkeit, erklärte ein Union-Taxifahrer der BaZ. Alle seien bedrückt und bestürzt ob des jähen Endes ihrer Zentrale. Nebst dem Betrieb von Personentaxis war Union auch bekannt für den Transport von Mahlzeiten und für einen Kurierdienst.

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