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Einer Wohngenossenschaft droht Solar-Fiasko

Die Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach soll abgerissen werden, die Anlage entspricht nicht den Auflagen. Das Solar-Abenteuer könnte die Wohngemeinschaft bis zu einer Million kosten - ohne Gegenwert.

SP-Grossrat Jörg Vitelli und Genossenschaftspräsidentin Denise Senn wollen die nachträglich nicht bewilligte Solaranlage (im Hintergrund) weiter nutzen.
SP-Grossrat Jörg Vitelli und Genossenschaftspräsidentin Denise Senn wollen die nachträglich nicht bewilligte Solaranlage (im Hintergrund) weiter nutzen.
Lukas Bertschmann

Es traf die Genossenschafter an der Kaltbrunnenstrasse wie aus heiterem Himmel: Die noch kein Jahr alte Fotovoltaik-Anlage (PV) auf den Dächern von vier Häusern der Wohngenossenschaft Holeestrasse Basel muss bis Ende Oktober wieder entfernt werden. Dies verlangt ein Entscheid des Basler Bauinspektorats. «Unsere Anlagen gingen letzten September ans Netz und wurden vom Amt für Umwelt und Energie und den IWB abgenommen», sagt die Genossenschaftspräsidentin Denise Senn. Seither würden sie von der kantonalen kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) mit Fördergeldern berücksichtigt.

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