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Eine Zeitung und ihre Vorurteile

Die Fälle Thüring und Frehner: Warum die Basler Zeitung zu Recht Nachforschungen betrieb. Die faktenfreien Spekulationen anderer Medien über die angeblichen Motive der BaZ waren teilweise grotesk.

Zeitmangel oder Unlust. Die Basler Zeitung bot Sebastian Frehner an, Stellung zu nehmen. Er nutzte die Chance nicht.
Zeitmangel oder Unlust. Die Basler Zeitung bot Sebastian Frehner an, Stellung zu nehmen. Er nutzte die Chance nicht.
Roland Schmid

Mit einer gewissen Verstörung haben viele Sympathisanten der SVP, aber auch manche andere Basler, selbst Linke, auf die Recherchen der Basler ­Zeitung in Sachen Sebastian Frehner und Joël Thüring ­reagiert: Die einen schimpften und drohten mit der ­Kündigung des Abonnements (SVP), die andern ­machten sich auf die Suche nach den Motiven ­dieser Zeitung, nicht zuletzt ihres Chefredaktors, Missstände und andere bemerkenswerte ­Vorkommnisse in der basel-städtischen SVP zum Thema zu machen. Viel Unsinn wurde ­geschrieben, Abenteuerliches wurde vermutet, Absurdes kolportiert, Bedenkliches unterstellt, ­schmeichelhaft aber war alles: Wenn sich die halbe Stadt nicht damit beschäftigt, ob die Botschaft stimmt, die ein Bote unterbreitet, sondern nur damit, warum dieser Bote jetzt genau diese Botschaft überbringt, dann muss der Bote ein wichtiger sein.

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