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Eine Stadt steht unter Schock

Am Dienstagabend richtete ein Geisteskranker in Basel ein Blutbad an. Der Mann tötet in der Innenstadt eine Frau und verletzt sieben Personen.

Nach der Amokfahrt: Polizeizeichnungen zeugen von der Schreckenstat, bei welcher eine 46-jährige Belgierin aus Basel ums Leben kam.
Nach der Amokfahrt: Polizeizeichnungen zeugen von der Schreckenstat, bei welcher eine 46-jährige Belgierin aus Basel ums Leben kam.
Keystone
Die Polizei sperrte das Gelände ab.
Die Polizei sperrte das Gelände ab.
Keystone
Die Mittlere Brücke ist seit der Amokfahrt nach 18.30 Uhr gesperrt und wird es noch bis am frühen Mittwochmorgen bleiben.
Die Mittlere Brücke ist seit der Amokfahrt nach 18.30 Uhr gesperrt und wird es noch bis am frühen Mittwochmorgen bleiben.
Martin Regenass
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Gestern Abend, nach 18 Uhr: Die Stadt freut sich auf das Fussballspiel Bayern München gegen FC Basel – langsam füllt sich die Innenstadt mit Menschen. Auf dem Barfüsserplatz ist eine Grossleinwand aufgestellt. Viele haben sich verabredet, um zusammen das Spiel zu sehen und zu feiern.

Doch es sollte ein schwarzer Abend werden: Angefangen hat alles damit, dass ein 27-jähriger Mazedonier aus den Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) abhaut. Er rennt durchs St.-Johanns-Quartier und trifft wohl zufällig auf eine Autokolonne, in der ein Mann in seinem grauen VW Passat vor einer Ampel steht. Der Maler befindet sich auf dem Heimweg von der Arbeit. Plötzlich reisst der Psychiatriepatient die hintere Türe auf der Beifahrerseite auf. Bevor der Maler begreift, was los ist, prügelt der Psychiatriepatien auf den Maler ein. Dann rennt er ums Auto herum, öffnet die Fahrertüre. «Er hat den Mann gepackt, aus dem Auto gerissen und ihm das Fahrzeug geraubt», sagt Peter Gill, Medienchef der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt.

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