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Ein Mythos an der Leine

Am Mittwoch besuchten die Nachfahren von Lawinenhund Barry Basel. Ein historischer Exkurs über den grossen Schweizer Traditionshund.

Die Nachkommen: Zum Zehn-Jahres-Jubiläum zeigten sich die Bernhardiner der Fondation Barry in Basel von ihrer Sonnenseite.
Die Nachkommen: Zum Zehn-Jahres-Jubiläum zeigten sich die Bernhardiner der Fondation Barry in Basel von ihrer Sonnenseite.
Dominik Plüss

Magnum liegt in der Sonne und döst: Der Boden ist warm, zahlreiche Hände tätscheln seine Flanken und kraulen ihn hinter den Ohren. Alles da, was ein Hundeherz begehrt – kein Grund, sich zu bewegen.

Aber Herrchen Claudio Rossetti, seit Februar Direktor der Fondation Barry, die vor zehn Jahren die über 300 Jahre zurückreichende Bernhardinerzucht auf dem Grossen St. Bernhard übernommen hat, kennt einige Tricks, um seinen Hunde auf die Beine zu bringen: Während Magnum mit Welpencharme vor dem Café Spitz auf und ab flaniert, müssen seine grossen Brüder hart arbeiten. Unter den erstaunten Blicken der Passanten ziehen die riesigen Hunde hölzerne Leiterwagen mit glücklich quietschenden Kindern über die Mittlere Brücke. Unten glitzert der Rhein, oben herrscht Entzücken.

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