Zum Hauptinhalt springen

Ein Donnerstag für die ganz grosse Schulfasnacht

10'000 Teilnehmer aus Kindergärten und Primarschulen formieren sich zu einem Monster-Umzug.

Einmal alle fünf Jahre: Basels grosser Schulfasnachts-Umzug durch die Innenstadt. Am Donnerstag ist es wieder so weit.
Einmal alle fünf Jahre: Basels grosser Schulfasnachts-Umzug durch die Innenstadt. Am Donnerstag ist es wieder so weit.
Stefan Leimer

Die Zahl ist beeindruckend: Über 8'000 Primarschüler und Kindergartenkinder haben sich – zusammen mit 1'000 Begleitpersonen – für den Schulfasnachts-Umzug angemeldet. Nimmt man die über 30 Cliquen und Guggenmusiken hinzu, die auch noch mitmachen, kommt man auf rund 10'000 Teilnehmer. Das entspricht fast der Anzahl Fasnächtler, die am Fasnachts-Cortège teilnehmen.

Zum dritten Mal schon findet der alle fünf Jahre angesetzte Schulfasnachts-Umzug statt. Organisiert von Mitgliedern des Fasnachts-Comités und Vertreterinnen der Volksschulen, ist er inzwischen zu einem Monsterzug angewachsen, der eine ausgeklügelte Organisation verlangt.

An der Medienorientierung vom Montag betonte Pia Inderbitzin, Obfrau des Fasnachts-­Comités, die gute Zusammenarbeit mit den Behörden und zeigte sich erfreut über die grosszügige Spende der Hirtensammlung der drei Kleinbasler Ehrengesellschaften. Denn natürlich kostet ein solcher Umzug Geld, vor allem wenn es darum geht, den Kindern ein kleines abendliches Zvieri zu servieren, wofür der Grossverteiler Migros auch kostenmässig entgegenkommt.

Pflege der Tradition

Schon seit Wochen arbeiten die Kinder in den Schulen eifrig an ihren Kostümen, stellen Larven und Requisiten her, malen Laternen – und werden so in die Geheimnisse der Basler Fasnacht eingeführt. «Denn», so sagt Doris Ilg, stellvertretende Leiterin der Volkshochschulen Basel-Stadt, «Fasnachtszüglein sind in Basels Kindergärten und Primarschulen Tradition.» Und es sei wichtig, dass dieses Kulturgut weitergetragen wird.

Damit am Donnerstag der Schulfasnachts-Umzug um 17Uhr starten kann, müssen sich alle Teilnehmenden an einen exakten Zeitplan halten und rechtzeitig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an den beiden Besammlungsorten eintreffen. Es sind dies der Münster- und der Barfüsserplatz.

Die Route führt vom Münsterplatz über Ritter- und Bäumleingasse in die Freie Strasse; von dort geht es über den Marktplatz durch die Eisengasse und über die Mittlere Brücke, wo keine Zuschauer stehen sollten, da hier der Umzug – analog zum Stadtlauf – wegen des abendlichen Verkehrs auf dem Trottoir geführt wird. Schliesslich biegen die kleinen Fasnächtler in die Rheingasse ein und gelangen über die Karthausgasse zur Endstation Theodors-Kirchplatz. Dort erwartet sie ein Weggli mit Schoggistängel und Getränk.

Schulfasnachts-Umzug: Donnerstag, 20. Februar; Beginn um 17 Uhr beim Münsterplatz; Dauer: circa eineinhalb Stunden.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch