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Dürr verzichtet auf Nationalrat – Stolz rückt nach

Baschi Dürr verzichtet auf den frei gewordenen Basler FDP-Sitz im Nationalrat. Er setzt alles auf die Karte Regierungsratswahlen und möchte Guy Morin als Präsident ablösen.

Baschi Dürr (r.) heute Morgen mit Kandidatur-Unterstützer Andrea Kellwolf (CVP) und Andreas Albrecht (LDP) bei seiner Verkündigung auf den Nationalratsposten zu verzichten.
Baschi Dürr (r.) heute Morgen mit Kandidatur-Unterstützer Andrea Kellwolf (CVP) und Andreas Albrecht (LDP) bei seiner Verkündigung auf den Nationalratsposten zu verzichten.
Lukas Bertschmann

Ohne lange Umschweife eröffnete Baschi Dürr die Medienorientierung am Montagmorgen mit seiner Ankündigung, auf den freiwerdenden Nationalratssitz des verstorbenen Peter Malama zu verzichten. «Ich möchte damit betonen, dass ich mich voll auf die Regierungsratswahlen konzentriere», so Dürr. Der FDP-Politiker setzt also alles auf die Karte Regierungsrat, wo er den den Präsidenten Guy Morin (Grüne) ablösen möchte. Er sei sich des Risikos bewusst, bei einer Nichtwahl in die Basler Regierung am Schluss mit leeren Händen dazustehen. Natürlich wäre er diesem Fall enttäuscht, gestand Dürr unverhohlen ein. «Aber ich trete an, um zu gewinnen», sagte er.

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