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«Dieser Fall schürt die Islamophobie»

«Meine zwei Töchter und mein Sohn haben den gemischten Schwimmunterricht besucht. Damit hatten wir überhaupt kein Problem. Im Fall der Familie O. steht für mich klar das Wohl der Kinder im Zentrum. Sie dürfen nicht diskriminiert und ausgegrenzt werden. Sonst laufen wir Gefahr, dass es zu einer unerwünschten Wirkung kommt und sich die Mädchen radikalisieren.»
«Ich bedaure es sehr, dass es zwischen Behörden und Eltern zu keiner konstruktiven Lösung gekommen ist. Denn die Durchmischung spielt in der Entwicklungsphase der Kinder eine wichtige Rolle. Der Rechtsweg steht der Familie zu. Allerdings habe ich Mühe damit, dass sie jetzt schon ankündigt, sich auch dann nicht an die Gesetze zu halten, wenn sie nicht recht bekommt.»
«Basel ist eine multikulturelle Stadt und soll es auch bleiben, deshalb ist es wichtig, dass die Schulbehörden bei Gesetzesverstössen konsequent durchgreifen. Die Idee, eine separate Schule für muslimische Kinder zu schaffen, ist keine Lösung. Eine gute Integration ist wichtig, dazu gehört der Austausch mit der Gesellschaft. Muslimische Schulen sind das falsche Signal.»
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