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Wirteverband fordert Hilfe für Gastronomen

Nach der Absage der Fasnacht denken Wirte darüber nach, was die nächsten Tage bringen werden. Der Wirteverband will bei der Regierung intervenieren.

Vor dem Hotel Basel stand das Material für die «drey scheenschte Dääg» bereit.
Vor dem Hotel Basel stand das Material für die «drey scheenschte Dääg» bereit.
Martin Regenass

In der Grossbasler Innenstadt, rund um das Hotel Basel, ist während der Fasnacht normalerweise die Hölle los. Das Auge des Sturms sozusagen. Dieses Jahr darf wegen der Absage der Fasnacht gar nichts laufen. Dennoch sind die Vorbereitungen auf die «drey scheenschte Dääg» natürlich weit fortgeschritten und das Foyer des Hotel Basel mit Luftschlangen und Larven geschmückt. «Wir werden nächste Woche abdekorieren», sagt Direktorin Esther Brühwiler. Sie nimmt nach einer Krisensitzung im Minutentakt Telefone entgegen. Es seien Absagen von Hotelgästen, die während der Fasnacht im Hotel übernachtet hätten. «Praktisch 90 Prozent der Gäste haben nach dem Entscheid abgesagt», sagt Brühwiler. Im Restaurant werden die Schnitzelbänke nicht auftreten. Dennoch hofft die Direktorin, dass Fasnächtler vorbeikommen und essen werden. Brühwiler respektiere den Entscheid. Die Gefühlslage bei den Gästen, die absagen würden, sei gemischt und schwanke zwischen Enttäuschung und Verständnis.

Marc Serieys vom «Chäs-Pierre» und Hotel Basel-Direktorin Esther Brühwiler.
Marc Serieys vom «Chäs-Pierre» und Hotel Basel-Direktorin Esther Brühwiler.

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