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Die Uni Basel bleibt geöffnet

Die Vorlesungen finden bis auf wenige Ausnahmen wie gehabt statt. Die Fachhochschule Nordwestschweiz hält sich an dasselbe Prinzip.

Sebastian Briellmann, Katrin Hauser
Die Uni Basel führt den Normalbetrieb weiter.
Die Uni Basel führt den Normalbetrieb weiter.
Pierre Stoffel

Seit Mittwoch galt in den Lesesälen der Uni-Bibliothek folgende Regel: Nicht mehr als 200 Personen im selben Raum – dazu muss ein Sicherheitsabstand von 2 Metern eingehalten werden.» Die abgesperrten Sitzplätze, welche auf die Anordnung folgten, gaben Anlass zur Vermutung, dass weitere, drastischere Massnahmen wie beispielsweise eine vorübergehende Schliessung folgen könnten.

Dem ist nicht so, wie aus einer Mitteilung der Rektorin Andrea Schenker-Wicki an ihre Studenten vom Donnerstag hervorgeht, die der BaZ vorliegt: Der Vorlesungsbetrieb gehe regulär weiter. «Vorlesungen sind nicht Veranstaltungen im Sinne der am Freitag, 28. Februar, erlassenen Verordnung des Bundesrats», habe der Kantonsarzt von Basel-Stadt der Universität bestätigt.

Aus diesem Grund habe die Universitätsleitung entschieden, dass der universitäre Betrieb bis auf Weiteres regulär weitergeführt werde. «Ausgenommen von dieser Regelung sind Veranstaltungen der Universität Basel, die einer breiten Öffentlichkeit zugänglich sind und bei denen die anwesenden Personen darum teilweise nicht bekannt sind», schreibt die Rektorin weiter. Damit sind beispielsweise Antritts- oder Ringvorlesungen gemeint. Externe Veranstalter, die nicht an der Universität Basel eingeschrieben seien, bräuchten eine Extrabewilligung des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt, um an einer Veranstaltung teilzunehmen.

Bibliothek-Verbot für gewisse Studenten

Die Sicherheitsabstände in der Uni-Bibliothek wurden mittlerweile wieder aufgehoben, teilt Rektorin Andrea Schenker-Wicki den Studenten weiter mit. Allerdings dürfen nur Studenten die Bibliothek betreten, die sich in den vergangenen 14 Tagen in keinem Gebiet aufhielten, das vom Coronavirus besonders stark betroffen ist. (gemäss BAG) «Keinen Zutritt haben zudem Personen, die mit einer bestätigten erkrankten Person engen Kontakt hatten und/oder grippeähnliche Symptome aufweisen.»

Als zusätzliche Vorsichtsmassnahme stellt die Universität zusätzliche «Abfalleimer mit Deckel auf, in denen Papiertaschentücher entsorgt werden können». Dies auf Empfehlung des Bundesamts für Gesundheit.

Fachhochschule macht es ähnlich

Auch an der Fachhochschule Nordwestschweiz sind keine Vorlesungen von einer Absage betroffen, wie Christian Tanner, Repräsentant der Hochschule für Wirtschaft für den Standort Basel, bestätigt. Man beobachte wie alle anderen auch die Entwicklungen genau, sehe derzeit aber keinen Grund für drastische Massnahmen. Wie bei der Uni fänden auch an der FH keine Ringvorlesungen statt, da man die Besucher da nicht klar definieren könne.

Was derzeit durchgesetzt werde, ist die Weisung, dass man sich gegenseitig nicht mehr die Hand gibt, um das Übertragungsrisiko zu minimieren.

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