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Die Überzeugungstäterin

Mit SP-Nationalrätin Silvia Schenker verlässt eine der engagiertesten Sozialpolitikerinnen des Landes das Parlament. Ein Gespräch über ihre Familie, ihr Leben und die Partei.

Serkan Abrecht
Nationalrätin Schenker konnte nie etwas mit Marx oder Engels anfangen. Foto: Nicole Pont
Nationalrätin Schenker konnte nie etwas mit Marx oder Engels anfangen. Foto: Nicole Pont

In Bern hat die neue Session begonnen. Alte und junge Nationalräte, bisherige und neue nehmen die Fraktionsarbeiten auf oder arbeiten sich in neue Themenfelder ein. Doch Silvia Schenker ist zu Hause geblieben. Für sie sind die Zeiten der nationalen Politik vorbei. Nach 16Jahren. Wir treffen sie im Schmiedenhof. Siemöchte im Café 1777 etwas ­trinken gehen, doch dort ist geschlossene Gesellschaft. Wir landen im «Schlüssel». Ausgerechnet, mit der «linksten Politikerin» (BaZ-Rating) des Nationalrats in der Hochburg der Bürgerlichen. «Ist das so?», fragt sie.

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