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Pläne für neues Stadtquartier aufgelegt

Die Wohnüberbauung auf dem Felix-Platter-Areal in Basel ist einen Schritt weiter: Am 22. August startet die Planauflage für das neue Kleinquartier «Westfeld» mit rund 500 Wohnungen.

Für die Realisierung der Projekte ist die Baugenossenschaft wohnen&mehr zuständig.
Für die Realisierung der Projekte ist die Baugenossenschaft wohnen&mehr zuständig.
Wohnen&mehr ©nightnurse images

Der Bebauungsplan definiert unter anderem die Vorgaben für das Bauvolumen sowie für die neuen öffentlichen Plätze und Wegverbindungen, wie das Bau- und Verkehrsdepartement Basel-Stadt am Montag mitteilte. Der Plan basiert auf dem 2017 durchgeführten städtebaulichen Studienauftrag.

Insgesamt soll auf dem «Westfeld» Raum für über 1000 Bewohnerinnen und Bewohner entstehen. Dazu gehört ein neuer Wohnhof im Südosten des Areals mit bis zu sieben Geschossen. Zudem soll der alte Spitalbau zu einem Wohnbau umgenutzt werden. Geplant sind im Weiteren Räumlichkeiten für öffentliche Nutzungen.

Falls sich im Rahmen der öffentlichen Planauflage kein grösserer Änderungsbedarf ergebe, könne der Bebauungsplan von der Regierung bis Ende Jahr verabschiedet werden, heisst es weiter. Für die Realisierung der Projekte ist die Baugenossenschaft wohnen&mehr zuständig, die das Areal im Baurecht übernommen hatte. Erste Wohnungen sollen gemäss Mitteilung ab 2022 vermietet werden.

240 Millionen

Den Wettbewerb für die Neubauten hatten die Büros Enzmann Fischer Partner und Lorenz Eugster aus Zürich gewonnen, wie wohnen&mehr im vergangenen November bekannt gegeben hatte. In einem ersten Schritt sollen demnach Häuser mit insgesamt 270 Wohnungen entstehen. Später sollen die weiteren Gebäude mit 100 Wohnungen gebaut werden.

Im alten Spitalgebäude sind ausserdem 130 Wohnungen geplant. Den Studienauftrag zur Umnutzung haben die Büros Müller Sigrist Architekten aus Zürich und Rapp Architekten aus Basel/Münchenstein gewonnen, wie im März bekannt wurde. Die Kosten für das Gesamtprojekt werden gemäss früheren Abgaben von wohnen&mehr mit rund 240 Millionen Franken beziffert.

SDA/ens

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