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«Die Krankenkassen haben in Bundesbern zu viel Macht»

Regierungsrat Lukas Engelberger ist nach dem Scheitern der Spitalfusion unter Druck. Der Basler Gesundheitsdirektor spricht mit der BaZ über sein Lobbying in Bern, unmoralische Ärzte und wie er die hohen Krankenkassenprämien bekämpfen will.

«Die Menschen haben nicht die Illusion, dass ein Gesundheitsdirektor die komplexen Herausforderungen zack, zack löst.»

«Die Menschen haben nicht die Illusion, dass ein Gesundheitsdirektor die komplexen Herausforderungen zack, zack löst.»

(Bild: Dominik Plüss)

Herr Engelberger, nach dem Scheitern der Spitalfusion stehen Sie unter Druck, etwas gegen die hohen Gesundheitskosten zu unternehmen. Die vom Stimmvolk angenommene gemeinsame Gesundheits­planung mit Baselland wirkt nur voll, wenn der Bund vorwärtsmacht. Lobbyieren Siein Bern für unsere Interessen?
Ich bin seit Mai Vizepräsidentder Gesundheitsdirektorenkonferenz. Die Diskussionen um die Spitalfusion, aber auch für eine kantonsübergreifende Planung stösst auf reges Interesse. Der Bund macht Druck auf die Kantone, dass diese mehr regulieren sollen. Auf Bundesebene sind nun auch mehrere politische Geschäfte hängig, die uns hierbei helfen.

Basler Zeitung

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