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Die Generation Ritalin gibt es gar nicht

Eine Basler Studie beweist, dass bei Kindern viel zu häufig ADHS diagnostiziert wird.

Susanne Stettler
Krankgeredet oder einfach nur lebhaft: Gemäss einer neuen Studie wird bei vielen Kindern fälschlicherweise ADHS diagnos-tiziert, was fatale Folgen haben kann.
Krankgeredet oder einfach nur lebhaft: Gemäss einer neuen Studie wird bei vielen Kindern fälschlicherweise ADHS diagnos-tiziert, was fatale Folgen haben kann.
Keystone

Lange war es bei Eltern und Experten nur ein Gefühl, nun ist es wissenschaftlich erwiesen: Die Generation Ritalin gibt es gar nicht! Denn längst nicht jedes Kind, bei dem eine Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) festgestellt wird, leidet auch wirklich daran. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Basel in Zusammenarbeit mit der Ruhr-Universität Bochum in Deutschland, über die das amerikanische «Journal of Consulting and Clinical Psychology» sowie die deutsche Fachzeitschrift «Psychotherapeut» berichten. Schätzungen zufolge sollen zehn bis 15 Prozent aller Kinder an ADHS leiden und weltweit 80 Millionen Kinder mit dem Medikament Ritalin behandelt werden.

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