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«Die Feinverteilung per Bahn funktioniert hier nicht»

Widerstand gegen den Ausbau des Rheinhafens: Umweltschützer sorgen sich um Eidechsen, Bürgerliche bezweifeln die Machbarkeit der Verlagerung auf die Schiene.

Jeder zweite Container muss in zukunft das neue Terminal per Bahn verlassen, schreibt das Amt vor. Foto: Florian Bärtschiger

Jeder zweite Container muss in zukunft das neue Terminal per Bahn verlassen, schreibt das Amt vor. Foto: Florian Bärtschiger

Martin Regenass

Es waren wirtschaftliche und ökologische Gedanken, aber auch solche zur Arealentwicklung, welche die Debatte des Hafenbeckens 3 dominierten. Schlangen, Eidechsen und Insekten könnte es auf der geschützten Trockenwiese von nationaler Bedeutung dereinst an den Kragen gehen, würde das Becken in Kleinhüningen zwischen Bahndamm und Autobahn auf dem Areal des ehemaligen DB-Umschlagbahnhofs gebaut. Der Grosse Rat gewichtete solche Gegenargumente von grünen Naturschützern allerdings weniger hoch als wirtschaftliche Aspekte. Der Rat bewilligte den von der Regierung geforderten Kredit in der Höhe von 115,53 Millionen Franken.

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